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Berufsfindungstag vom Gymnasium Tamsweg, 4. Klasse, im Krankenhaus Tamsweg
25 Schüler der 4. Klasse Bundesrealgymnasium Tamsweg unter Aufsicht und Begleitung von Frau Mag. Tockner Gundi und Herrn Prof. Pleschberger Werner waren sehr neugierig und interessiert, als sich die Berufsgruppen
So zB.
Was alle gemeinsam hatten ist eine adäquate Schulausbildung mit Abschluss/Matura, eine hohe soziale Kompetenz, die Freude mit Menschen zu arbeiten, ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeit und ein hohes Maß an physischer und psychischer Belastbarkeit. Die Schüler der 4. Klasse des Gymnasiums Tamsweg zeigten sich sehr interessiert, stellten Fragen und bekamen kompetente Antworten der einzelnen Berufsgruppen. Ein Highlight war dann die Führung durch das Krankenhaus Tamsweg. Folgende Bereiche wurden vorgestellt: Die Unfallambulanz, das Röntgen mit Computertomographie - welche Hr. Dr. Rösler Didi eindrucksvoll zu erklären wusste- und den Kreißsaal, von Frau Marianne Sagmeister MSc. Die Schüler gingen mit vielen neuen Eindrücken nach Hause und konnten sich ein Bild von den verschiedenen Berufsgruppen bilden. Es wurde ihnen auch angeboten einen Schnuppertag im Krankenhaus zu machen.
Was machen eigentlich ErgotherapeutInnen? ErgotherapeutInnen kommen bei der Behandlung von neurologischen Patienten (z. B. nach Schlaganfall) nach Unfällen sowie im Bereich der Handchirurgie, Pädiatrie (Kinderheilkunde) und in der Geriatrie (Altersheilkunde) zum Einsatz. Ein weiteres großes Einsatzgebiet sind präventive und gesundheitsfördernde Beratungen.
Ausbildung: Voraussetzung dafür ist die Matura, ein Krankenpflegediplom oder die Studienberechtigungsprüfung für Medizin und die erfolgreiche Absolvierung eines Aufnahmeverfahrens. Die Ausbildung dauert 3 Jahre an einer Fachhochschule und schließt mit einem Bachelor of Sience in Health Studies (BSc) ab.
Die Einsatzgebiete nach der Ausbildung sind:
Was machen eigentlich PhysiotherapeutInnen? Physiotherapie ist Arbeit mit Bewegung und bedeutet Vermeidung von Funktionsstörungen des Bewegungssystems, Erhaltung und Wiederherstellung der natürlichen Bewegungsfähigkeit sowie Gesundheitserziehung. Ziel ist es, den Patienten eine optimale individuelle Bewegungs- und Schmerzfreiheit sowie Selbstständigkeit zu ermöglichen.
Wo arbeiten PhysiotherapeutInnen? PhysiotherapeutInnen behandeln Patienten aus allen klinischen Fachbereichen und sind in Krankenhäusern, Rehabilitationseinrichtungen, Senioren- und Pflegeheimen, Behinderteneinrichtungen, Praxen freiberuflich tätiger Physiotherapeuten, Arztpraxen, Gesundheitsämtern, Schulen und Kindergärten und vielen anderen Einrichtungen tätig.
Wie arbeiten PhysiotherapeutInnen? Auf Grundlage der physiotherapeutischen Befunderhebung wird eine physiotherapeutische Diagnose erstellt. Dementsprechend werden geeignete physiotherapeutische Maßnahmen angewendet. Die PhysiotherapeutIn vereinbart das individuelle Therapieziel mit dem Patienten.
Ausbildung: Ausbildungsvoraussetzung sind Reifeprüfung, ein Berufseignungstest und ein Bewerbungsgespräch. Die theoretische und praktische Ausbildung dauert 6 Semester und erfolgt in Fachhochschulen. Nach Verfassen einer Bachelorarbeit und Bachelorprüfung erhalten die AbsolventInnen ein Bachelor-Zeugnis. Nach Abschluss des Studiengangs für Physiotherapie kann man sich als PhysiotherapeutIn ständig weiterbilden und Kurse besuchen.
Was machen eigentlich RT`s RadiologietechnologInnen? Sie arbeiten mit Untersuchungs- und Behandlungsverfahren, die Strahlung einsetzen. Sie machen beispielsweise Röntgenaufnahmen des menschlichen Körpers, um innere Erkrankungen oder Verletzungen sichtbar zu machen. In der Strahlentherapie sind MTRA zuständig für die Bestrahlungsbehandlung von Tumorpatienten, in der Nuklearmedizin nutzen sie computerunterstützte Kameras, Messgeräte und radioaktive Substanzen, um Informationen über Form, Lage und Funktion von Organen zu gewinnen.
Wer kann sich bewerben?
Eine abgeschlossene Ausbildung zur Radiologietechnologin ist noch lange nicht das Ende der Karriere. Eine RT-Ausbildung eröffnet ihnen viele weiterführende Wege, beispielsweise durch das große Angebot an Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Sie können im Krankenhaus, in einer Privatinstitution oder in der Forschung etc. arbeiten.
Was machen eigentlich ein(e) Gesundheits- und Krankenpflegeschwester/Pfleger DGKS/P? Die Ausübung des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege umfasst die eigenverantwortliche Diagnostik, Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle aller pflegerischen Maßnahmen im intra- und extramuralen Bereich (Pflegeprozess), die Gesundheitsförderung und –beratung im Rahmen der Pflege, die Pflegeforschung sowie die Durchführung administrativer Aufgaben im Rahmen der Pflege. Wie läuft die Ausbildung der DGKS/P?
Wer kann sich bewerben?
Als DGKS/P stehen einem viele Karrierewege offen wie z.B: Stationsleitung, Pflegedienstleitung, Case und Care-Manager, Pflegefachbearbeiter, IT-Koordinator in der Pflege und vieles mehr. Auch einer akademischen Karriere steht nichts im Weg. Die Ausbildung ermöglicht den Zugang zu Studienlehrgängen wie Pflegepädagogik, Pflegewissenschaft oder Pflegemanagement. Es gibt Sonderausbildungen im Bereich der OP-Pflege, der Intensivpflege, der Palliativ Care und der Anästhesiepflege. Für die Kinder- und Jugendpflege, und für die Psychiatrie gibt es ein eigenes Diplom. Nach der 3jährigen Ausbildung der allgemeinen Pflege muss ein Jahr Ausbildung für Kinderpflege oder Psychiatrie angehängt werden und schließt mit einem weiteren Diplom ab.
Was machen eigentlich Hebammen?
Wie läuft die Ausbildung der Hebamme?
Wer kann sich bewerben? Als Hebamme kann sich bewerben wer den
Was macht eigentlich ein(e) Psychologe(in)? Ein Psychologe/eine Psychologin beschäftigt sich mit dem Erleben und Verhalten von Menschen. Die Aufgaben als Psychologe/In sind sehr vielfältig und je nach Bereich sehr unterschiedlich. Im Krankenhaus ist man als Klinischer- und Gesundheitspsychologe/In tätig. Die psychologische Diagnostik ist ein wichtiger Teilbereich und wird mit psychologischen Tests durchgeführt. Es gibt ein eigenes Klassifikationssystem welches verwendet wird. Die psychologische Beratung ist ein wesentlicher Aufgabenbereich der Psychologie. Ebenso die Prävention, wo ein Auftreten einer Erkrankung bzw. einer Sucht verhindert wird.
Wie läuft die Ausbildung eines Psychologen / einer Psychologin?
Wer kann sich bewerben?
Was macht eigentlich ein Arzt / eine Ärztin? Dem Arzt obliegt die anamnestische, diagnostische und therapeutische Betreuung der Patienten. Das heißt im Klartext, der Arzt muss Daten zur gesundheitlichen Vorgeschichte des Patienten (Vorerkrankungen, Medikamente, Allergien etc.) erheben, das aktuelle gesundheitliche Problem im Zuge eines Erstgespräches (Anamnesegespräch) eingrenzen, danach eine körperliche Untersuchung folgen lassen, welche die Verdachtsdiagnose erhärten sollte. Danach sollten je nach Notwendigkeit weitere diagnostische Schritte seitens des Arztes eingeleitet werden, also zB weiterführende Labor-, Röntgen- oder computertomografische Untersuchungen. In weiterer Folge sollte in Zusammenschau aller erhobenen Daten und Befunde eine Diagnose gestellt, und dementsprechend behandelt werden. Danach erfolgt eine laufende Kontrolle der Genesung des Patienten, sowie eine genaue Dokumentation aller vorgenommenen Schritte. Zum Abschluss sollte die Entlassung des Patienten geplant, durchgeführt und mittels eines Arztbriefes für den jeweiligen Hausarzt dokumentiert werden.
Wie läuft die Ausbildung eines Arztes/ einer Ärztin? Die universitäre Ausbildung zum Arztberuf setzt den Abschluss einer maturaführenden Schule bzw. einer Studienberechtigungsprüfung voraus, danach beginnt man die universitäre Hochschulausbildung mit einer Mindeststudiendauer von 12 Semestern, welche in drei Abschnitte eingeteilt wird:
Wer kann sich bewerben?
In Österreich gliedert sich die postgraduelle Ausbildung in zwei Abschnitte, die Turnus- und Assistenzarztausbildung. Im Zuge der dreijährigen Turnusausbildung werden die wichtigsten Fächer durchgemacht, um eine profunde Ausbildung in den Grundlagenfächern zu gewährleisten. Hernach bieten sich dem Arzt zwei verschiedene Möglichkeiten: Er kann entweder als Praktischer Arzt ordinieren, oder eine weiterführende Fachausbildung als Assistenzarzt des jeweiligen Faches fortführen. Nach Abschluss dieser bietet sich eine Karriere als Facharzt sowohl in einer Klinik als auch in einer Praxis an. |
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