Herbert Elshuber & Gerhard Langreiter
Software:
Im Labor wurde 1995 ein Programm (Fa. GWI, Graz) zur Verwaltung aller Patienten und Analysen installiert. Mit den Schnittstellen zu den Laborgeräten sind hier die Laborbefunde zentral verwaltet. Seit 2002 auch verbunden mit dem allgemeinen System im Haus.
In den anderen Bereichen war bis 1996 die „EDV“ nur für die Patientenverwaltung und Buchhaltung eingesetzt. Auf 5 Terminals wurden Patienten aufgenommen, entlassen und abgerechnet. Im Herbst 1996 wurden mit der Software "PATIDOK" (Fa. PCS, Klagenfurt) die Ambulanzen, Stationen, Sekretariate, Röntgen etc. eingebunden. Die Meldungen an und von den Krankenkassen (ambulant u. stationär) erfolgen mittlerweile natürlich nicht mehr mittels Papier, sondern via Datenträger.
Die gesetzlichen Änderungen (LKF-Abrechnung ab 1997, Datenträger zu den GKK, neuer Diagnosecode ICD10 ab 2001, ambulanter Behandlungsbeitrag ab 2001 etc.) wären ohne EDV nicht bzw. nur mit sehr hohem Personalaufwand machbar gewesen.
Die Software „PATIDOK“, von der Firma PCS, Klagenfurt, deckt bei uns zur Zeit folgende Bereiche ab:
Patienten:
Verwaltung und – Verrechnung
Stationsbetrieb
Ambulanz, Röntgen, Labor
Sekretariate für Befundschreibung
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Verwaltung:
Buchhaltung
Kostenrechnung
Anlagenbuchhaltung
Lager- u. Apothekenverwaltung
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Ende 2007 wurde mit Unterstützung durch die SALK die Radiologie digitalisiert. Das heißt, es gibt kein Röntgenbild auf Film mehr. Alle Bilder sind auf Computer gespeichert. Das Archiv ist in Salzburg, mit dem wir mit einer 200 MBit Leitung verbunden sind.
Seit 2005 wird in der Personalverwaltung die Softwarelösung „Account“ der Firma BMD Systemhaus aus Steyr erfolgreich verwendet, welche bei weiteren 14.000 Kunden eingesetzt wird und die Bereiche Dienstplanung, Zeiterfassung, und die Lohnverrechnung abdeckt.
Hardware:
Der Zentralserver ist eine LINUX-Maschine mit PROGRESS-Datenbank , einem Dual-Prozessor und einer Nettokapazität von 70 GB für die Datenbank. Eine baugleiche Maschine kann im Falle eines Defektes innerhalb kürzester Zeit und mit minimalem Datenverlust die Arbeit übernehmen.
Die Daten werden täglich in der Nacht auf ein Band gesichert und zusätzlich auf den „Ausfallserver“ gespiegelt.
Gearbeitet wird im Haus auf ca. 70 PC`s (WIN2000).
Herbert Elshuber