Röntgen im Krankenhaus Tamsweg - Durchleuchtung
Magen-Röntgen
Indikationen:
Magenentleerungsstörung, Hernien, Tumor, Ulcus
Hauptindikationen:
funktionelle Beurteilung (Reflux!)
Untersuchung:
Patient (nüchtern) trinkt Kontrastmittel
- (bariumhältig)und schluckt Brausepulver, um den Magen aufzublähen
- 1 Ampulle Buscopan i.v. zur Darmruhigstellung
- Anfertigung mehrerer Rö-Aufnahmen im Liegen
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Magen-Darm-Passage
Indikationen:
Nachweis von Passagebehinderungen im
Gastrointestinaltrakt
Untersuchung:
Patient trinkt Kontrastmittel
Durchleuchtungsgezielte Beobachtung und
Röntgenaufnahmen der Kontrastmittelpassage
durch den Darm |
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Ösophagus(=Speiseröhren)röntgen
Indikationen:
Tumor, Peristaltikstörung, Stenose, Hernien,
Achalasie
Untersuchung:
- Patient trinkt Kontrastmittel unter
- Durchleuchtungskontrolle,
- Röntgenaufnahmen in 2 Ebenen.
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Dünndarm-Röntgen in Doppelkontrast
Dünndarm-Sellink-Untersuchung“, Einsatz v.a. bei Frühveränderungen entzündlicher Darmerkrank-
ungen, z.B. Mb. Crohn und Colitis ulcerosa, sowie deren Komplikationen, insbes. Fistulierungen,
weiters bei Malabsorptionssyndromen und seltenen Dünndarmtumoren.
Eine dünne Sonde wird nach lokaler Vereisung
des Rachens über Mund oder Nase über die Speiseröhre und den Magen in den Zwölffinger-darm eingeführt.
Nach Kontrastmittel- und Quellmittelgabe über
diese Sonde folgt die funktionelle und morphologische Darstellung des Dünndarms bei optimaler Aufdehnung des Darmes, was eine genaue Schleimhaut- und Wandbeurteilung ermöglicht.
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Die Untersuchung konkurriert derzeit v.a. mit dem Sellink-CT, da auch die außerhalb des Darmes liegenden Veränderungen und die Nachbarorgane beurteilt werden können.
Dickdarmröntgen (=Irrigoskopie)
Weitgehend durch die virtuelle CT-Colono-
graphie ersetzt.
Vorbereitung wie zur Colonoskopie!
Fistulographie
Indikationen:
Nachweis einer Verbindung einer Hautfistel zu
einem Hohlorgan (z.B. Darm, Harnblase...)
Füllung der Fistel mittels verträglichem Kontrast-
mittel, Röntgenaufnahmen in mehreren Ebenen
PEG-Dichtigkeitsprüfung (Ernährungssonde)
Indikationen:
Nachweis der Dichtigkeit einer PEG-Sonde
Vorbereitung:
keine
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Untersuchung:
Über die liegende PEG- Sonde Kontrastmittelapplikation zur Dichtigkeitsprüfung.
Phlebographie (Kontrastmitteldarstellung von Venen)
Die Phlebographie ist die Kontrastmitteldarstellung
von Venen. Die Venen der oberen und unteren Extremität lassen sich durch möglichst periphere Injektion von Kontrastmittel an der Hand oder am
Fuß darstellen. Da das Kontrastmittel in den Venen
im Gegensatz zu Arterien relativ langsam abfließt, lassen sich diese in der Durchleuchtung gut
beurteilen.
Häufigste Indikation zur Darstellung von Extremitätenvenen ist der Verdacht auf eine Thrombose.
Auch ein postthrombotisches Syndrom mit Zerstörung des Klappenapparates, Kollateralkreisläufen und Gefäßektasien wird in der Durchleuchtung sichtbar.
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Ferner wird die Phlebographie der Beinvenen als präoperative
Abklärung vor einer Varizenoperation angewendet. Neben der Durchgängigkeit der tiefen Venen können hierbei insuffiziente Perforans-Venen identifiziert sowie das Ausmaß einer Stammvarikosis definiert werden.
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